Insel des groβen Vulkans, Symbols des Lebens und der Energie, die am Anfang S. Filipe genannt wurde. Erst sä’ter wurde sie Fogo (Feuer) genannt, weil sich auf ihrem Gebiet der höchste Gipfel der Archipels befand: der imposante Vulkan mit seinen 2892m Höhe, Hauptattraktion für Touristen und ein Muβ für alIe Besucher.

 

Die Insel wurde von Völkern aus Santiago besiedelt, Groβeigentümer und Sklaven von der Küste Guineas. Landwirtschaftlich-industrielle Aktivtäten wurden seit jeher ausgeübt, vom Anbau von Baumwolle, Wein, Purgiernuβ, bis lur Umwandlungsindustrie und dem Export dieser Produkte. Die Stadt S.Filipe mit mehr aIs fünftausend Einwohnern ist die Hauptstadt der Insel. Dort kann man faszinierende Gebäude mit Einflüβen der Kolonialbauweise, wo die Aristokraten lebten, sehen.

Diese Bauweise und der damit verbundene Symbolismus unterstreicht die früheren solialen Unterschiede. Es handelt sich hierbei um einstöckige Häuser mit Balkonen aus verarbeitetem Holz. Das Erdgeschoβ war für die Sklaven und den Haushalt reserviert, während die Hausherren im 1.Stock wohnten und den Dienern nur einmal im Jahr; am Dia de Santa Cruz, Zutritt zu ihrem Stockwerk gewährten.

 

In der Altstadt hält der Aussichtsturm Miradouro da Aguadinha einen beneidenswerten Ausblick für die Touristen bereit. Von dort aus kann man einige schwarzsändige Strände bewundern und in der Ferne kann man, wenn das Wetter nicht alllu schlecht ist, die Nachbarinsel Brava sehen – wie in einem Bilderrahmen.

Die Ermida de Nossa Senhora do Socorro ist auch einen Besuch wert. Die kleine Kapelle, die das Meer beherrscht, ist ein . Wallfahrtsort und für Picknicks geeignet. Es wird berichtet, daβ es dort früher zu gottlichen Erscheinungen kam.

Mosteiros, wo der zweite Flughafen der Insel ist, ist berühmt für die Produktion des bekannten “Café do Fogo” (Fogokaffee). Dies ist zugleich auch ein Ort groβer traditionellet; kultureller Aktivitäten, zum Beispiel das Fest Festa de S. Filipe, das am 1. Mai gefeiert wird und das Personen des ganzen Archipl/s anzieht und Emigranten aus Kap Verde, die dieses Fest nutzen, um der Heimatinsel einen Besuch abzustatten. Parallel zur Kaffeeproduktion gibt es den Weintraubenanbau, der dafür genutzt wird, um den Wein Manecon herzustellen, der im ganzen Land hochgeschätzt wird, weil keine chemischen Mittel in seiner Komposition enthalten sind und weil er einen ganz eigenen Geschmack hat.

Auf dieser Insel, auf der die Kräfte der Natur aufgrund der Groβartigkeit des Vulkans vorherrschen, fand am 2. April1995 der letzte Vulkonousbruch statt. Chã das Caldeiras, ein kleines Dorf am Bergfuβ des Houptteiles des Vulkans wurde praktisch isoliert von den Lavastromen, die die Hauptstraβe an drei verschiedenen Punkten schnitten. Für den begeis- terten Fuβgãnger empfiehlt sich der Zugang zu dieser Insel durch die Aschen- und Lavafeldet; die heutzutage die Felder begraben, die früher sehr fruchtbares Ackerland waren und von den Einwohnern aIs Hauptquelle für ihren Lebensunterhalt genutzt wurden.

Die an diesem , Ort gefühlte Isolation und Stille und die ständige Gegenwart des Vulkans läβt die Menschen aufgrund der dort vorhandenen Feuchtigkeit ein umfassendes Waldgebiet hervot; das Monte Velho genannt wird und wo man Eukalytus- und andere groβe Bäume findet. Der Kontrast zum Rest der unwirtlichen Landschaft ist sehr schon und einen Besuch wert.